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Ein Uni-Examen lohnt sich: Akademiker verdienen besser und werden selten arbeitslos. Lassen Sie sich deswegen nicht von den Kosten eines Studiums abschrecken. Denn Sie haben viele Möglichkeiten, es zu finanzieren.
Wenn Ihre Eltern ein Studium nicht finanzieren können, gewährt der Staat ein zinsloses Darlehen. Sie können monatlich bis zu 670 Euro erhalten. Das BAföG-Amt kann Ihnen das Darlehen teilweise erlassen, wenn Sie später nicht erwerbstätig sind. Auch wenn Sie das Darlehen vorzeitig zurückzahlen, schenkt der Staat Ihnen teilweise das BAföG.
Viele Organisationen unterstützen Studenten. Je nach Ziel der Stiftung sind diese an bestimmte Fachrichtungen, Hochschulen oder Konfessionen gebunden. Gefördert werden besonders begabte und engagierte Studenten. Die Höhe des Stipendiums richtet sich meist nach dem BAföG-Satz. Zusätzlich gibt es Büchergeld und Einladungen zu Veranstaltungen. Dort können Sie Kontakte knüpfen, die Ihrer Karriere nützen.
Ein Job kann nicht nur die Kasse aufbessern, sondern als Berufs-Erfahrung auch beim Einstieg ins richtige Berufsleben nützen. In den Semester-Ferien dürfen Sie so lange arbeiten, wie Sie möchten. Während der Vorlesungszeit dürfen Studenten nicht mehr als 20 Stunden in der Woche jobben. Ansonsten werden Abgaben fällig. Wenn Sie allerdings unter 450 Euro brutto verdienen, bleibt Brutto gleich Netto.