Zertifikate

Geldanlage zur Optimierung der Rendite

Optimieren Sie Ihr Anlageportfolio mit Zertifikaten. Bereits mit kleinen Beträgen profitieren Sie von der Entwicklung verschiedener Anlageformen, ohne direkt in diese investieren zu müssen. So steigen Sie mit Zertifikaten ganz einfach ins Börsengeschäft ein.

Häufige Fragen

Was ist bei der Geldanlage in Zertifikate zu beachten?

Bei einer Geldanlage in Zertifikate erhalten Sie in der Regel keine feste Verzinsung, sondern haben am Erfolg bzw. Misserfolg des Börsengeschäfts teil. Zertifikate bieten Ihnen die Möglichkeit, Anlagestrategien zu nutzen, die für Sie als Privatanleger sonst gar nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich wären. Außerdem können Sie schon mit geringem Kapitaleinsatz partizipieren.

Wie finde ich das für mich passende Zertifikat?

Welches Zertifikat für Ihre Geldanlage geeignet ist, hängt von Ihrer persönlichen Risikoneigung ab. Informationen über die konjunkturelle Entwicklung in Europa, den USA und den Emerging Markets finden Sie in Bielmeiers Blog. Stefan Bielmeier bewertet als Chefvolkswirt und Bereichsleiter Research der DZ BANK die Trends an den internationalen Finanzmärkten und bezieht Stellung zu Politik und Wirtschaftspolitik. Nutzen Sie auch die Kommentarfunktion zum Meinungsaustausch, für Fragen und Anregungen.

Bielmeiers Blog (Externer Link - öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wo werden Zertifikate gehandelt?

Die meisten Zertifikate werden an der Frankfurter Börse (Scoach) und der Stuttgarter Börse (Euwax) gehandelt. Sie können Zertifikate aber auch außerbörslich direkt beim Emittenten erwerben.

Mit welchen Kosten muss ich bei Zertifikaten rechnen?
  • Ggf. Wertpapierdepot: Um Zertifikate zu erwerben, benötigen Sie ein Wertpapierdepot, das je nach Kreditinstitut mit Kosten verbunden ist.
  • Transaktionsgebühren: Kaufen Sie Zertifikate an der Börse, werden Ihnen beim Kauf und beim Verkauf Transaktionsgebühren berechnet.
  • Ggf. Ausgabe-Aufschlag: Beim außerbörslichen Erwerb über den Emittenten kann Ihnen ein Ausgabe-Aufschlag berechnet werden.
  • Ggf. Verwaltungskosten: Bei Zertifikaten mit unbestimmter Laufzeit müssen Sie noch mit eventuellen Verwaltungskosten rechnen.
  • Ggf. Spread: Wenn Sie ein Zertifikat während der Laufzeit erwerben, bezahlen Sie die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (An- und Verkaufskurs), den so genannten Spread. Je komplexer und risikoreicher ein Zertifikat ist, desto höher fällt der Spread aus.
Wie viel Steuern muss ich bei Zertifikaten zahlen?

Sofern Sie über dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete liegen oder keinen Freistellungsauftrag gestellt haben, unterliegen Dividenden und Kursgewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen der Abgeltungssteuer (25 Prozent) zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Basiswissen Abgeltungssteuer (PDF, 134 KB)

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge bis zu einer bestimmten Grenze, dem Steuerfreibetrag, steuerfrei. Der Steuerfreibetrag liegt bei 801 Euro bei Ledigen bzw. 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten. Das heißt, bis zu diesem Betrag müssen Sie für Ihre Gewinne keine Abgeltungssteuer abführen. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Um diese Steuerbefreiung zu erhalten, müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt der Bank kein Freistellungsauftrag vor, muss sie per Gesetz automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer auf alle Kapitalerträge an das Finanzamt abführen.

Der Steuerfreibetrag kann auch auf mehrere Konten und Geldanlagen verteilt werden. Sind die Konten bzw. Geldanlagen auf mehrere Institute verteilt, müssen Sie jedem dieser Institute einen gesonderten Freistellungsauftrag erteilen. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den Steuerfreibetrag begrenzt.

Freistellungsauftrag (PDF, 262 KB)

Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

Wenn Ihr Einkommen unterhalb der Einkommensteuergrenze liegt, müssen Sie keine Kapitalerträge versteuern. Dies ist beispielsweise bei Minderjährigen der Fall, die noch nicht über ein eigenes Einkommen verfügen. Damit die Bank, bei der die Geldanlage besteht, die Steuer nicht automatisch abführt, müssen Sie ihr eine Nichtveranlagungsbescheinigung – auch NV-Bescheinigung genannt – vorlegen. Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem Finanzamt. Die Steuerbefreiung ist bei einer NV-Bescheinigung nicht auf die Steuerfreibeträge begrenzt.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt Ihnen Ihre Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.