Vor Ort helfen

Raiffeisen-Stiftung unterstützt Feuerwehren

  ROTH/SCHWABACH — Die im Jahr 2009 gegründete Raiffeisen-Stif­tung Roth-Schwabach hat es sich zur Aufgabe gemacht, Organisationen und Vereine im Landkreis Roth und in Schwabach in sportlichen, kulturel­len oder sozialen Bereichen mit ihrem Zinsertrag finanziell zu unterstützen. Nachdem sich im vergangenen Jahr die Kindergärten der Region über einen dicken Scheck freuen durften, waren es heuer die Floriansjünger im Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank Roth-Schwabach. Insgesamt wurden an die Feuerwehren 9000 Euro ausge­schüttet.
 
In den vergangenes Jahr grund­sanierten Ratsstuben von Schloss Rati­bor fand nun eine kleine Feierstunde statt, zu der insgesamt 18 Delegatio­nen der jeweils mit 500 Euro bedach­ten Freiwilligen Feuerwehren ange­reist waren. Da die Spenden bereits überwiesen waren, bekamen die Kom­mandanten symbolisch einen hopfi­gen „Löschzwerg“ von den Raiba-Stif­tungsvorständen Carsten Krauß, Erwin Grassl und Fritz Meier über­reicht.
  Musikalisch umrahmt wurde der offizielle Teil mit der „Hornistengrup­pe“ der FF Eckersmühlen, eine von nur noch zwei aktiven Gruppen in ganz Bayern.
  Der Raiffeisen-Vor­standsvorsitzende Cars­ten Krauß betonte in sei­ner Ansprache die gute Raiffeisen-Tradition, sich um Dinge in der Region zu kümmern. „Wir wollen da spenden, wo es etwas bringt“, machte er deutlich und wies auf die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr für die Gesellschaft hin. Er freute sich auch über die Anwesenheit des Rother Bürgermeisters Ralph Edelhäußer, der wiederum für die für 1,3 Millionen Euro sanierten Ratsstuben als Veranstal­tungsort die Werbetrom­mel rührte. Nicht nur für Spendenübergaben, auch für Ausstellungen, Hochzeiten und viele andere Zwecke seien diese Räumlichkeiten hervorra­gend geeignet, so der Rother Rathaus­chef.
  Die Feuerwehrkommandanten und –vorstände konnten ihre Wehren kurz vorstellen und berichten, was sie mit den 500 Euro anstellen wollen. Die meisten gaben an, damit ihre Jugend­arbeit zu fördern. Von einem Ausflug für die Jungfeuerwehrler in einen Hochseilgarten über die Anschaffung von Regenjacken bis hin zur Nach­wuchsgewinnung war dabei die Rede, eine andere Feuerwehr kündigte an, sich von dem Geld einen Defibrillator zu kaufen.
  Von der Raiffeisen-Spende profitie­ren die Feuerwehren aus Abenberg, Barthelmesaurach, Breitenlohe, Büchenbach, Eckersmühlen, Gusten­felden, Hengdorf-Nemsdorf, Geor­gensgmünd, Leerstetten, Mäbenberg, Regelsbach, Roth, Schwand, Spalt, Wassermungenau, Wernfels, Wolkers­dorf und Schwabach sowie die Jugend­feuerwehr aus Kammerstein. TOBIAS TSCHAPKA

 

(mit freundlicher Genehmigung der Roth-Hilpotsteiner-Volkszeitung. Foto Tobias Tschapka)