Zwei große Persönlichkeiten gingen von Bord:

Vorstand Erwin Grassl verabschiedet sich zum 30. September 2020 in den wohlverdienten Ruhestand. Der agile 63-Jährige wurde am 1. Januar 1997 in den Vorstand berufen. Seinen Werdegang kann man als Bilderbuch-Karriere bezeichnen. Erwin Grassl, der 1974 seine Ausbildung zum Bankkaufmann begann, komplettiert seit fast 24 Jahren den Vorstand der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG. Ein klarer strategischer Blick und sein wertschätzender Umgang mit Menschen zeichnen ihn besonders aus. Integer, verlässlich und kooperativ hinterlässt er deutliche Spuren. Den Großteil seiner beruflichen Tätigkeit hat er bei der Raiffeisenbank verbracht. Seine mehrjährigen Erfahrungen als Prüfer beim Bayerischen Raiffeisenverband kamen ihm und der Bank sehr zugute.

Im Verband und Verbund genießt er hohe Wertschätzung: In vielen wichtigen Gremien, u. a. Fachausschüssen Bildung und Personal sowie als langjähriger Kreisverbands-vorsitzender hat er erfolgreich seine Erfahrungen weitergeben können. Seine Nachfolge hat die Bank intern geregelt: Seit dem 1. April 2020 tritt Richard Oppelt in die großen Fußstapfen.

Erwin Grassl kann zurecht stolz auf seine Lebensleistung sein: Die Raiffeisenbank hat sich unter seiner Ägide zu einem starken regionalen Player entwickelt und Kunden sowie Mitarbeiter sprechen mit höchstem Respekt und Achtung von ihm.

Uwe Feser, geboren am 22. Mai 1960, ist mit der Vertreterversammlung im Juni nach 15 Jahren aus dem Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG – davon 11 Jahre als Vorsitzender - ausgeschieden.

Uwe Feser gehört zu den herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten in der deutschen Automobilwirtshaft. Die Feser-Graf Gruppe zählt zu den größten Autohändlern bundesweit.

In den Aufsichtsrat gewählt wurde Uwe Feser am 10. Mai 2005. Seit 22. Juni 2009 leitet Feser das Kontrollgremium sehr erfolgreich und engagiert. Nach 15 Jahren beendet Aufsichtsrat Feser nun wie geplant sein Ehrenamt bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG, um auch der Familie mehr Zeit widmen zu können.

Stolz und glücklich ist die Raiffeisenbank, dass Uwe Feser so aktiv im Aufsichtsgremium gearbeitet und dieses 11 Jahre geleitet hat. Großer persönlicher Einsatz und strategischer Weitblick, hohes Verantwortungsbewusstsein und Loyalität zeichnen Feser besonders aus. Er steuerte mit seinem schlagkräftigen AR-Team die Entscheidungen der Geschäftsleitung mit und trug damit zur bemerkenswerten Entwicklung der Bank bei, auf die er zurecht stolz ist.

Verabschiedet wurden beide mit großem Aufgebot an Ehrengästen und Wegbegleitern in einem ganz besonderen Rahmen, soweit das in Corona-Zeiten möglich ist.

Für den Genossenschaftsverband Bayern ehrte Dr. Jürgen Gros die Jubilare, die weiteste Anreise hatte Dr. Andreas Martin, Vorstand BVR. Beide würdigten die Lebensleistungen von Grassl und Feser in den höchsten Tönen.

Zur Auflockerung des Programms trug der Entertainer Bernd Händel, Nürnberg, und das vierköpfige Saxophon-Quartett „HotSaxClub“ ihr Scherflein bei.